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TSV Oberhaching Tropics
Der TSV Oberhaching muss vier großartige Persönlichkeiten schweren Herzens ziehen lassen und kann künftig nicht mehr auf die Dienste der Akteure Kögler, Zeis, Fischer sowie des langjährigen Physiotherapeuten Ralf Philipowksi zählen.

Janosch Kögler, der bereits letzte Saison nur noch als Standy zur Verfügung stand, verlässt nach insgesamt 11 Spielzeiten die Oberhachinger Basketballer. Beruflich in einer verantwortungsvollen Positionen ist der inzwischen 33-jährigen auch glücklicher Familienvater und hat nun ganz andere Prioritäten im Leben. Kögler prägte über ein Jahrzehnt den Oberhachinger Basketball und war von Beginn an Teil der Erfolgsgeschichte der Tropics. Obwohl er jahrelang Topscorer der Mannschaft war, stellte er sich selber nie in der Vordergrund, und hielt dem Verein trotz vielen Angeboten immer die Treue. Nun wird Kögler seine Karriere mit deutlich weniger Trainings und Reiseaufwand eine Liga tiefer ausklingen lassen.

Mit Kapitän Peter Zeis verlässt ein weiterer Spieler mit großen Verdiensten den Verein und wird seine Karriere ebenfalls unterklassig ausklingen lassen. Der inzwischen 37-Jähirge Vollblutbasketballer, der Vollzeit als Lehrer arbeitet, kann ähnlich wie Kögler den Aufwand zweite Bundesligaliga zeitlich nicht mehr stemmen. Insgesamt acht Jahre war „Pistol Pete“ im Gleißental und war auf und neben dem Feld eine unheimlich wichtige Konstante im Verein. Während er mit seiner Erfahrung und dem sicheren Distanzwurf so manches Spiel entscheiden konnte, hielt er die Kabine zusammen und sein Wort hatte großes Gewicht.

Auch der Abschied von Fynn Fischer ist sehr schmerzhaft. „Bobi“ war insgesamt fünf Jahre Teil der Mannschaft und in vielen Spielen der Turm in der Schlacht. Der 208cm Hüne, der auch schon in der BBL gespielt hat, kam damals aus Nürnberg ins Gleißental und war sofort ein wichtiger Leistungsträger. Der angehende Lehrer hat nun die Priorität auf sein anstehendes Staatsexamen gelegt und steht dem Verein daher für die kommende Saison nicht mehr zur Verfügung. Ähnlich wie Kögler und Zeis stellte sich Fischer immer in den Dienst der Mannschaft und hinterlässt auf der Centerposition eine große Lücke.

Mit Ralf Philipowski müssen die Tropics einen weiteren Mann mit großen Verdiensten verabschieden. Ralf war 12 Jahre lang nicht nur ein herausragender Physiotherapeut sondern auch ein ganz wichtiger Mensch mit großen Anteil an der Erfolgsgeschichte des Vereins. Immer mit einem offenen Ohr für die Probleme der Spieler und der Trainer war er viel mehr als nur ein Physio. Beruflich verschlägt es Philipowski nun nach Spanien und daher muss man auch Ihn schweren Herzens ziehen lassen.

Mario Matic:“ Es ist sehr schwer in Worte zu fassen wie der Verein und auch ich persönlich den Abschied von Ralf, Janosch, Pete und Fynn bedauern. Alle vier haben große Verdienste geleistet und ohne Sie wäre der Erfolg, den wir gemeinsam hatten, nie möglich gewesen. Bei jedem sind die Gründe natürlich verständlich. Ralf hat beruflich eine tolle Chance in Spanien ergriffen und Fynn hat nur allzu verständlich private Gründe. Das Janosch und Pete den Aufwand, den die Pro B mit sich bringt, nicht mehr stemmen können neben Familie und Beruf ist nur allzu verständlich. Wir sagen Danke für die tolle gemeinsame Zeit, eure Loyalität und wünschen euch alles erdenklich Gute. Ihr werdet immer Teil der Tropics bleiben und seid jederzeit willkommen.